Literalität im Netz: Kurzkrimis junger Autorinnen als Fortsetzungsgeschichten

24. Juni 2010

Ab jetzt können Mädchen und junge Frauen täglich in die Welt der Diebe, Mörderinnen, Heldinnen und Ermittler schnüffeln, Verbrechen aufspüren und die Handschellen klicken lassen. In den kommenden Wochen werden nacheinander drei Kurzkrimis der Finalistinnen des Wettbewerbs „Mädchen! Schreibt! Krimis! “ als Fortsetzungsgeschichten in jeweils neun Folgen auf der Mädchen-Community LizzyNet präsentiert. Die erste Folge: http://www.lizzynet.de/dyn/121937
Dank der mörderischen Phantasien der Mädchen, denen sie in ihren Kurzgeschichten freien Lauf lassen, ist die tägliche Krimidosis mit der fortlaufenden Serie garantiert.
Miträtseln ist beim Lesen ausdrücklich gewünscht:
  • Los geht es mit dem Kurzkrimi „kaltherz“ der Nachwuchsautorin Moira Franck. Dort ist die Polizistin Jelen Stejzci dem Paarmörder „Dred“ bereits auf der Spur. Doch während der Ermittlung läuft etwas gewaltig schief und ein weiteres Menschenleben aus Jelens direktem Umkreis steht auf dem Spiel.
  • Weiter geht es mit dem Kurzkrimi „Der Schein trügt“ von der Nachwuchskrimiautorin Ann-Kathrin. Hier geht es zurück in das Jahr 1934 und zu der Frage, wer den Tod der Witwe Jane Hemmingway auf dem Gewissen hat. Liebe und Leidenschaft sind die Motive, die so manch eine Person verdächtig werden lassen.
  • Danach lässt uns die Jungautorin Miriam in dem Urlaubskrimi „Mädchensache“ an einem rätselhaften Fall teilhaben. Drei Freundinnen nehmen es in Kroatien mit einem hinterlistigen Campingplatzdieb auf und geraten dabei selbst in große Gefahr.
Es bleibt auf jeden Fall spannend, denn am Ende kommt doch alles ganz anders als man denkt.

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Thema: Literalität

Wer mehr dazu wissen will, warum pädagogische Angebote gemacht werden, die mit Sprache und kreativem Schreiben zu tun haben, dem sei das Buch Literalität: Bildungsaufgabe und Forschungsfeld empfohlen, denn Literalität als Bildungsaufgabe ist ins Zentrum der politischen und pädagogischen Aufmerksamkeit gerückt. Die schriftkulturellen Fähigkeiten der nachwachsenden Generation genügen zu einem beunruhigenden Teil nicht mehr den Anforderungen der modernen Wissensgesellschaft. Doch welches Konzept von Literalität, welche Verfahren der Erfassung von Fähigkeiten, welche Modelle der literalen Sozialisation brauchen Schulen, um ihre Aufgabe zu erfüllen? Welches verfolgen die verschiedenen Disziplinen, die sich mit sprachlicher Bildung beschäftigen?

Der vorliegende Band versteht Literalität als die gesellschaftlich-kulturelle Seite der Lese- und Schreibkompetenz. Die Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen und Forschungsfeldern geben einen Überblick über den wissenschaftlichen Diskurs und beziehen sich auf verschiedene bildungspraktische und -politische Handlungsfelder.

Der Schwerpunkt liegt im ersten Teil auf dem Konzept der Literalität, das begrifflich modelliert und auf die Veränderungen des Lesens und Schreibens im Zuge der Medienentwicklung bezogen wird. Der zweite Teil zeigt Verfahren zur Bestimmung und Überprüfung literaler Fähigkeiten auf und diskutiert methodische Fragen. Der dritte Teil stellt Projekte und Modelle vor, welche die Ausbildung und Entwicklung des Lesens und Schreibens untersuchen und unterstützen.

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