SIGINT 2010: Diskussionsrunde “Computer.Spiele.Politik.”

19. Juni 2010

Zum zweiten Mal fand im KOMED in Köln vom 22. – 24.05.2010 die SIGINT statt. Die Veranstaltung, die vom Chaos Computer Clubs (CCC) organisiert wird, geht es um Mitwirkung und Veränderungen, um gesellschaftspolitische Forderungen und Utopien, um Hacktivismus, kreative Normverletzungen und Spaß am Gerät. Der CCC hatte mich eingeladen, um das Thema Computerspiele in der Gesellschaft zu diskutieren; ähnlich wie ich das bereits auf der 26C3 tat. Und so fand am 24.05. kurz vor dem Ende der Veranstaltung unsere gut besuchte Diskussionsrunde “Computer.Spiele.Politik.” statt.

Mit mir am Podium: Krystian Majewski (ein unabhängiger Spieleentwickler), Ibrahim Mazari (Jugendschutzbeauftragter von Turtle Entertainment / ESL) und Moderator Max von Malotki (u.a. 1LIFE).

Dass Panel beleuchtete die Hintergründe, Konfliktlinien und Nebenkriegsschauplätze des Kulturstreits um Computerspiele (u.a. “Killerspiel”-Verbot). Welche „Gefahren“ der Computerspiele sind erfunden – und welche sind echt? Wer sind die verschiedenen Akteure in der Diskussion um die Spiele – aus Presse, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik – und was sind ihre Rollen und Funktionen? Und, welche Rollen, Argumente und Aktionsmöglichkeiten bleiben den Spielern selbst, um sich in diesem Streit zu behaupten und ihre eigenen Positionen vertreten zu können?
Die Diskussion – auch mit dem Publikum – war sehr anregend, erfolgreich und hat wichtige Aspekte aufgegriffen. Ich hoffe, dass die Videoaufzeichnung bald verfügbar wird.

Ein kurzer Bericht mit einer Zusammenfassung zur SIGINT 2010 findet sich auf heise.de.

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