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Die Diskussion um den Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV) hier aufzumachen, würde den Rahmen eines Artikels komplett sprengen. Lieber verweise ich auf die Kollegen von Netzpolitik.org (z.B. mit diesem Artikel) oder Telemedicus (z.B. mit diesem Artikel). Ich persönlich stehe dem Werk sehr kritisch gegenüber, auch wenn ich die Grundintention von Jugendschutz im Internet nicht schlecht finde.
Am 10.06.2010 haben nun die Ministerpräsidenten den Änderungsvertrag zum JMStV unterzeichnet und die Kollegen der Sendung “Breitband” (immer Samstags zwischen 14.05 und 15 Uhr) auf Deutschlandradio Kultur haben das zum Anlass genommen, mich zu interviewen.
In dem kurzen Beitrag stelle ich die Kritik dar und betone, wie wichtig Medienkompetenz, Medienpädagogik und Medienbildung sind. Das mp3 zu dem Beitrag kann man sich unter folgender URL herunterladen: http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2010/06/12/drk_20100612_1408_bbbe3a61.mp3
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Zum zweiten Mal fand im KOMED in Köln vom 22. – 24.05.2010 die SIGINT statt. Die Veranstaltung, die vom Chaos Computer Clubs (CCC) organisiert wird, geht es um Mitwirkung und Veränderungen, um gesellschaftspolitische Forderungen und Utopien, um Hacktivismus, kreative Normverletzungen und Spaß am Gerät. Der CCC hatte mich eingeladen, um das Thema Computerspiele in der Gesellschaft zu diskutieren; ähnlich wie ich das bereits auf der 26C3 tat. Und so fand am 24.05. kurz vor dem Ende der Veranstaltung unsere gut besuchte Diskussionsrunde “Computer.Spiele.Politik.” statt.
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Politik hat schon manchmal etwas von einem Spiel: Da wird gemauschelt und betrogen, mit (fast) allen Mitteln für ein Ziel gekämpft und oft heißt es am Ende nicht “der Beste gewinnt”, sondern “Dabeisein ist alles”. Sogar die Wissenschaft hat sich mit dieser Metapher auseinandergesetzt und festgestellt, dass tatsächliche viele politischen Entscheidungen “spielerisch” zustande kommen. Da liegt es dann doch nahe, das ganze auch als wirkliches “Spiel” umzusetzen. Natürlich müssen dabei aber einige Abstriche gemacht werden, denn wer schon einmal an einer sechsstündigen Haushaltsdebatte in einer niederbayerischen Kleinstadt teilgenommen hat, weiß: Politik kann auch ziemlich öde sein.
Am Computersspielmarkt gibt es deshalb wohl nur eine überschaubare Anzahl von Spielen, die einen Schwerpunkt auf “Gesellschaft & Politik” haben. Bewusst wurden an dieser Stelle reine Gesellschaftsspiele (z.B. Die Sims), Wirtschaftssimulationen (z.B. Siedler) oder Kriegssimulationen (z.B. Supreme Ruler 2020) ausgeblendet. Übrig blieben die nachfolgend dargestellten.
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